Dr. Eva Gredel erhält Wrangell-Habilitationsstipendium für ihr Projekt „Digitale Diskursanalysen zur Dynamik ökonomischer, historischer und politischer Wissensbestände am Beispiel der Wikipedia“ (2017-2022)

Dr. Eva Gredel, akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Germanistische Linguistik, hat ein Margarete von Wrangell-Habilitationsstipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg erhalten. Über fünf Jahre wird ihr Habilitationsprojekt zum Thema  „Digitale Diskursanalysen zur Dynamik ökonomischer, historischer und politischer Wissensbestände am Beispiel der Wikipedia“ gefördert. 

Das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen wurde im Jahr 1997 vom Land Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, herausragende Wissenschaftlerinnen zur Habilitation zu ermutigen und sie durch finanzielle und persönliche Fördermaßnahmen zu unterstützen. Weitere Informationen zum Stipendium unter www.margarete-von-wrangell.de.

 

Tassja Weber erhält Förderung im Programm "International Promovieren in Deutschland (IPID4all)" für einen Forschungsaufenthalt an der EURAC in Bozen, Italien.

Tassja Weber, Mitarbeiterin am Lehrstuhl Germanistische Linguistik, forscht von Mitte Juni 2017 bis Mitte August 2017 am Institut für angewandte Sprachforschung der Europäischen Akademie (EURAC) in Bozen (Italien) zu ihrem Dissertationsprojekt. Im Rahmen ihres Forschungsaufenthaltes wird sie die Lernerkorpora des Instituts nutzen und die Zusammenarbeit im Rahmen des COST-Netzwerks „European Network for Combining Language Learning with Crowd Sourcing Techniques (enetCollect)“ ausbauen, das 2017-2021 von der EU gefördert wird.

Das IPID4all-Programm (International Promovieren in Deutschland) richtet sich an DoktorandInnen und dient der Intensivierung von Forschung und internationaler wissenschaftlicher Kooperation. Das Programm wird vom Akademischen Austauschdient (DAAD) gefördert.

 

Stipendiatin der Alexander von Humboldt Stiftung forscht am Lehrstuhl Germanistische Linguistik zur Internet-Lexikographie

Dr. Carolina Flinz (Universität Pisa) arbeitet im Rahmen eines Forschungsstipendiums für erfahrene Wissenschaftler der Alexander von Humboldt Stiftung an einem deutsch-italienischen Internet-Wörterbuch zur Tourismusfachsprache. Während ihres ersten Aufenthaltes von Februar bis Mai 2017 entwickelte sie das Wörterbuchkonzept und nutzte korpuslinguistische Werkzeuge für die Auswahl der Stichwörter und die Erarbeitung der Wörterbucheinträge. Hierbei konnte sie auf die hervorragende Korpusinfrastruktur und die Expertise am Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim zurückgreifen und deren Spezialbibliothek für ihre Forschung nutzen. 

Von September bis Dezember 2017 wird Frau Flinz in einer zweiten Stipendienphase ihr Wörterbuch aufbauen und dabei auch weitere korpusgestützte Studien zu festen Wortverbindungen, sog. Kollokationen, durchführen. Das Wörterbuch soll als Wiki angelegt werden, sodass es auch über die Laufzeit des Projekts hinausgehend erweitert und aktualisiert werden kann.

 

Der Filmregisseur Mario Di Carlo zu Gast am 11. Mai

In seinem Film "Freundschaften" (2015) zeigt Di Carlo ein multikulturelles Zusammenleben als persönliche Bereicherung und friedliche Zukunftsvision. Darüber diskutieren Studierende unter Leitung von PD Dr. Anna-Katharina Gisbertz.
Mario Di Carlo studierte Politische Wissenschaft, Italianistik, und Medien- und Kommunikationswissenschaft an der Universität Mannheim und Regie an der Dokumentarfilmschule Zelig in Bozen (Italien). Seine Dokumentarfilme "Catenaccio in Mannheim" (2001) und "deutschland wäre meine richtige heimat..."(2003) liefen auf diversen internationalen Filmfestivals und im Fernsehen.

    Am Donnerstag, den 11.5.2017 um 10:15 in EW 163 

    Filmografie:
    Catenaccio in Mannheim (2001); deutschland wäre meine richtige heimat... (2003); Heimspiel – Schiller zurück in Mannheim (2009);Ludwigshafen – Meine Stadt (2009); Mannemer sein (2012). 


     

    Em. Prof. Dr. Werner Hoffmann verstorben

    Am 26.3.2017 ist em. Prof. Hoffmann im Alter von 86 Jahren verstorben. Prof. Hoffmann war ehemaliger Inhaber des Lehrstuhls für Ältere deutsche Philologie an der Universität Mannheim.

    Hier gelangen Sie zum, von Prof. Dr. Katharina Philipowski verfassten Nachruf und hier zur Trauerkarte.

     

    Stellenausschreibung IDS

    Das Institut für Deutsche Sprache in Mannheim verfügt über die weltweit größte elektronische Sammlung mit geschriebenen deutschsprachigen Texten aus der Gegenwart und der neueren Vergangenheit für die linguistische Forschung. Für fortlaufende Arbeiten an dieser Sammlung wird zum 1. April 2017 oder später eine

    ungeprüfte / geprüfte (BA) studentische Hilfskraft

    gesucht. Die Stelle ist dem Programmbereich „Korpuslinguistik“ zugeordnet. Zu den Zielen des Programmbereichs gehören der quantitative und qualitative Ausbau des Deutschen Referenzkorpus (DeReKo) und die Erarbeitung von Methoden der Korpuserschließung. Die Stelle ist zunächst bis zum 31. Dezember 2017 befristet (Verlängerung möglich).

    Weitere Informationen finden sich in der Ausschreibung.

     

    Sommerfest des Seminars für Deutsche Philologie

    Herzliche Einladung

    Zum Semesterabschluss laden der Lehrstuhl für Germanistische Mediävistik (Prof. Dr. Katharina Philipowski) und die Juniorprofessur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Prof. Dr. Thomas Wortmann) im Namen des Seminars für Deutsche Philologie sehr herzlich zu einem gemeinsamen Picknick ein.

    Termin: Am Dienstag, den 23. Mai 2017,
    von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr.
    Ort: Auf der Grünfläche zwischen Mensa und dem Westflügel des Schlosses
    Salate und weitere kulinarische Beiträge sind überaus willkommen.

    Um Rückmeldung bis zum 17. Mai an Herrn Gierke unter  wird gebeten.
    Zur abgestimmten Organisation würden wir uns freuen, wenn Sie dabei kurz angeben würden, was Sie planen mitzubringen.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Absolventum sowie der Fachbereichsvertretung Sprach- und Literaturwissenschaften statt.

    Die Informationen sind auch dem Flyer zu entnehmen. 

     

    Besuch der Handschriftenabteilung Heidelberg

    Im Rahmen der Einführungskurse in die ältere deutsche Sprache und Literatur besteht die Möglichkeit zu einem Besuch der Handschriftenabteilung der Universitätsbibliothek Heidelberg mit dem Schwerpunkt Medientheorie.

    Termin: Freitag, den 24. März 2017, 13:30 Uhr–15:00 Uhr
    Ort: Universitätsbibliothek Heidelberg

    Interessierte melden sich bitte bis zum 17. März bei Dr. Sebastian Speth an:

    Weitere Informationen finden Sie auf dem Plakat.

     

    Stellungnahme von Prof. Dr. Wortmann im Mannheimer Morgen

    Im Mannheimer Morgen nimmt Prof. Dr. Thomas Wortmann Stellung zur vielbeschworenen Krise der Germanistik. Der Artikel findet sich hier.

     

    Gastprofessur von Prof. Dr. Richard Rogers (Amsterdam): Seminar zum Thema „Digital Methods“

    Das Seminar für Deutsche Philologie freut sich, im kommenden Semester Prof. Dr. Richards Rogers von der Universität Amsterdam als Gastprofessor willkommen zu heißen. Er wird ein Seminar zum Thema „Digital Methods“ anbieten, das sicherlich für alle interessant ist, die sich für empirische Methoden zur Analyse sozialer Medien und internetbasierter Kommunikation interessieren.

    Prof. Rogers leitet den Lehrstuhl „New Media & Digital Culture“ an der Universität Amsterdam und die interdisziplinäre „Digital Methods Initiative“. Informationen zu seiner Person finden sich hier.

    Informationen zur „Digital Methods Initiative“ gibt es hier.

    Die Anmeldung zum Seminar läuft wie immer über das Portal.