Germanistische Linguistik

Aktuelles


Workshop „Linguistische Wikipedistik“ am 17. November 2017 an der Universität Mannheim  

Die Wikipedia ist nicht nur eines der erfolgreichsten Projekte im Web 2.0, sondern wird zunehmend auch als einzigartige linguistische Ressource verstanden, die den heterogenen Charakter natürlicher Sprachen eindrucksvoll belegt. Der vom Lehrstuhl Germanistische Linguistik (Eva Gredel, Laura Herzberg, Angelika Storrer) organisierte Workshop „Linguistische Wikipedistik“ hat zum Ziel, die vielfältigen sprachbezogenen Perspektiven auf den Untersuchungsgegenstand Wikipedia sichtbar zu machen und Konvergenzen, aber auch Divergenzen zwischen den theoretischen und methodischen Zugängen zu thematisieren. Der Termin des Workshops am 17.11.2017 liegt unmittelbar vor der WikiDACH 2017, einem Barcamp der deutschsprachigen Wikipedia-Community, das auf Einladung von Eva Gredel am 18.11. und 19.11.2017 an der Universität Mannheim stattfinden wird. Details zum Programm folgen Ende August.



Deutsch-französisches Fachkolloquium zu Standards beim Aufbau von Social-Media-Korpora an der Universität Duisburg-Essen

Finanziert durch die französische Botschaft in Berlin veranstaltet die Universität Duisburg-Essen am 19./20. Juni 2017 ein deutsch-französisches Fachkolloquium, in dem sich Forscher/innen aus beiden Ländern über Standards für Social-Media-Korpora austauschen und Konzepte für die Integration solcher Korpora in digitale Forschungsinfrastrukturen der Digital Humanities, insbesondere CLARIN, entwickeln. In diesem Rahmen stellen Laura Herzberg, Angelika Storrer (Uni Mannheim) und Harald Lüngen (IDS Mannheim) Konzepte und Erfahrungen aus gemeinsamen Arbeiten vor. Weitere Informationen: https://sites.google.com/view/dhcmc2017/startseite.



Sammelband „Diskurse des Alimentären. Essen und Trinken aus kultur-, literatur- und sprachwissenschaftlicher Perspektive“ erschienen

Der Sammelband von Dr. Eva Gredel und Dr. Hannah Dingeldein herausgegebene Band „Diskurse des Alimentären. Essen und Trinken aus kultur-, literatur- und sprachwissenschaftlicher Perspektive“ ist im Lit-Verlag erschienen. Dieser Band versammelt sprach-, kultur- und literaturwissenschaftliche Beiträge zu Diskursen des Alimentären von WissenschaftlerInnen aus Bulgarien, Deutschland, Großbritannien, den Niederlanden, Polen, Rumänien und der Schweiz.



Zweites Arbeitstreffen des DFG-geförderten Netzwerks „Diskurse – digital: Theorien, Methoden, Fallstudien“ vom 14. bis 16. Juni 2017

Das 2. Arbeitstreffen des DFG-geförderten Netzwerks „Diskurse – digital: Theorien, Methoden, Fallstudien“ fand vom Mittwoch, 14.06.2017 bis Freitag, 16.06.2017 an der Universität Zürich zum Thema Visualisierung digitaler (Sprach-)Daten statt. Gastgeber war Dr. Noah Bubenhofer. Als Gastreferenten konnte das Netzwerk Mark Lauersdorf, Sophie Mützel und Klaus Rothenhäusler gewinnen.



Tassja Weber
 erhält Förderung im Programm "International Promovieren in Deutschland (IPID4all)" für einen Forschungsaufenthalt an der EURAC in Bozen, Italien.

Tassja Weber, Mitarbeiterin am Lehrstuhl Germanistische Linguistik, forscht von Mitte Juni 2017 bis Mitte August 2017 am Institut für angewandte Sprachforschung der Europäischen Akademie (EURAC) in Bozen (Italien) zu ihrem Dissertationsprojekt. Im Rahmen ihres Forschungsaufenthaltes wird sie die Lernerkorpora des Instituts nutzen und die Zusammenarbeit im Rahmen des COST-Netzwerks „European Network for Combining Language Learning with Crowd Sourcing Techniques (enetCollect)“ ausbauen, das 2017-2021 von der EU gefördert wird.
Das IPID4all-Programm (International Promovieren in Deutschland) richtet sich an DoktorandInnen und dient der Intensivierung von Forschung und internationaler wissenschaftlicher Kooperation. Das Programm wird vom Akademischen Austauschdient (DAAD) gefördert.



Stipendiatin der Alexander von Humboldt Stiftung forscht am Lehrstuhl Germanistische Linguistik zur Internet-Lexikographie

Dr. Carolina Flinz (Universität Pisa) arbeitet im Rahmen eines Forschungsstipendiums für erfahrene Wissenschaftler der Alexander von Humboldt Stiftung an einem deutsch-italienischen Internet-Wörterbuch zur Tourismusfachsprache. Während ihres ersten Aufenthaltes von Februar bis Mai 2017 entwickelte sie das Wörterbuchkonzept und nutzte korpuslinguistische Werkzeuge für die Auswahl der Stichwörter und die Erarbeitung der Wörterbucheinträge. Hierbei konnte sie auf die hervorragende Korpusinfrastruktur und die Expertise am Institut für Deutsche Sprache (IDS) in Mannheim zurückgreifen und deren Spezialbibliothek für ihre Forschung nutzen. Von September bis Dezember 2017 wird Frau Flinz in einer zweiten Stipendienphase ihr Wörterbuch aufbauen und dabei auch weitere korpusgestützte Studien zu festen Wortverbindungen, sog. Kollokationen, durchführen. Das Wörterbuch soll als Wiki angelegt werden, sodass es auch über die Laufzeit des Projekts hinausgehend erweitert und aktualisiert werden kann.


Start der EU-geförderten COST Action enetCollect „European Network for Combining Language Learning with Crowdsourcing Techniques“  am 07. März 2017 in Brüssel.

Die COST-Aktion „European Network for Combining Language Learning with Crowdsourcing Techniques“ (CA 16105), kurz enetCollect, hat sich zum Ziel gesetzt, das Potenzial von Crowdsourcing-Methoden für das Lehren und Lernen von Fremdsprachen auszuschöpfen. Das von 2017-2021 im Rahmen des EU-Programms Horizon2020 finanzierte Netzwerk führt Akteure aus verschiedenen Disziplinen (u.a. Computerlinguistik, Informatik, Ingenieurwissenschaften, Linguistik, Korpuslinguistik, Psychologie und Sprachdidaktik) aus über 30 Ländern zusammen; von der Universität Mannheim sind Angelika Storrer und Tassja Weber beteiligt. Koordinator des Netzwerks ist Lionel Nicolas (EURAC Bozen/Bolzano). 
Weitere Informationen zur Aktion auf www.eurac.edu sowie www.cost.eu



Dr. Eva Gredel erhält Wrangell-Habilitationsstipendium für ihr Projekt „Digitale Diskursanalysen zur Dynamik ökonomischer, historischer und politischer Wissensbestände am Beispiel der Wikipedia“ (2017-2022)

Dr. Eva Gredel, akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Germanistische Linguistik, hat ein Margarete von Wrangell-Habilitationsstipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg erhalten. Über fünf Jahre wird ihr Habilitationsprojekt zum Thema  „Digitale Diskursanalysen zur Dynamik ökonomischer, historischer und politischer Wissensbestände am Beispiel der Wikipedia“ gefördert. Das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen wurde im Jahr 1997 vom Land Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, herausragende Wissenschaftlerinnen zur Habilitation zu ermutigen und sie durch finanzielle und persönliche Fördermaßnahmen zu unterstützen. Weitere Informationen zum Stipendium unter www.margarete-von-wrangell.de



Projekttage des DENKWERK-Projekts „Schüler machen Wörterbücher – Wörterbücher machen Schule“.

Am 25. und 26. Januar 2017 waren drei Klassen des Mannheimer Bachgymnasiums zu Gast am Institut für deutsche Sprache IDS und an der Universität Mannheim. Sie erhielten einen Einblick in die wissenschaftliche Wortschatzforschung, das Arbeiten mit digitalen Textkorpora und erstellten eigene Wörterbuchartikel in einem Wiki-Wörterbuch, dem Denktionary. Die Projekttage sind Teil eines Projekts, das von der Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des Programms DENKWERK gefördert wird.
(Bericht im Mannheimer Morgen



Start des DFG-geförderten Netzwerks „Diskurse – digital: Theorien, Methoden, Fallstudien“ am 15. und 16. November 2016

Mit der Eröffnungstagung am 15. und 16. November 2016 an der Universität Mannheim und am Institut für Deutsche Sprache hat das DFG-Netzwerk „Diskurse - digital: Theorien, Methoden, Fallstudien“ (Laufzeit 2016-2019) seine Arbeit aufgenommen: Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, das Programm und das Methodeninventar der Diskurslinguistik in zwei Richtungen zu erweitern: Zum einen sollen die spezifischen Beschreibungskategorien und Analysewerkzeuge für Diskurse in digitalen Medien systematisiert werden. Zum anderen sollen Methoden und Instrumente der Korpuslinguistik und Digital Methods im Hinblick auf die Anforderungen der Diskurslinguistik evaluiert und ausgebaut werden. Das Netzwerk führt insgesamt 15 Wissenschaftler von zehn verschiedenen Universitäten aus den Bereichen Diskurslinguistik, Medienlinguistik und Korpuslinguistik zusammen. Sprecherin des Netzwerks ist Dr. Eva Gredel (Universität Mannheim). Weitere Informationen zum Netzwerk unter www.diskurse-digital.de.