Germanistische Linguistik

Aktuelles


Start der EU-geförderten COST Action „enetCollect „European Network for Combining Language Learning with Crowdsourcing Techniques“  am 07. März 2017 in Brüssel.

Die COST-Aktion „European Network for Combining Language Learning with Crowdsourcing Techniques“ (CA 16105), kurz enetCollect, hat sich zum Ziel gesetzt, das Potenzial von Crowdsourcing-Methoden für das Lehren und Lernen von Fremdsprachen auszuschöpfen. Das von 2017-2021 im Rahmen des EU-Programms Horizon2020 finanzierte Netzwerk führt Akteure aus verschiedenen Disziplinen (u.a. Computerlinguistik, Informatik, Ingenieurwissenschaften, Linguistik, Korpuslinguistik, Psychologie und Sprachdidaktik) aus über 20 Ländern zusammen; von der Universität Mannheim sind Angelika Storrer und Tassja Weber beteiligt. Koordinator des Netzwerks ist Lionel Nicolas (EURAC Bozen/Bolzano). 

Weitere Informationen zur Aktion auf http://www.cost.eu/COST_Actions/ca/CA16105



Dr. Eva Gredel erhält Wrangell-Habilitationsstipendium für ihr Projekt „Digitale Diskursanalysen zur Dynamik ökonomischer, historischer und politischer Wissensbestände am Beispiel der Wikipedia“ (2017-2022)

Dr. Eva Gredel, akademische Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Germanistische Linguistik, hat ein Margarete von Wrangell-Habilitationsstipendium des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg erhalten. Über fünf Jahre wird ihr Habilitationsprojekt zum Thema  „Digitale Diskursanalysen zur Dynamik ökonomischer, historischer und politischer Wissensbestände am Beispiel der Wikipedia“ gefördert. Das Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm für Frauen wurde im Jahr 1997 vom Land Baden-Württemberg ins Leben gerufen. Ziel des Programms ist es, herausragende Wissenschaftlerinnen zur Habilitation zu ermutigen und sie durch finanzielle und persönliche Fördermaßnahmen zu unterstützen. Weitere Informationen zum Stipendium unter www.margarete-von-wrangell.de



Projekttage des DENKWERK-Projekts „Schüler machen Wörterbücher – Wörterbücher machen Schule“.

Am 25. und 26. Januar 2017 waren drei Klassen des Mannheimer Bachgymnasiums zu Gast am Institut für deutsche Sprache IDS und an der Universität Mannheim. Sie erhielten einen Einblick in die wissenschaftliche Wortschatzforschung, das Arbeiten mit digitalen Textkorpora und erstellten eigene Wörterbuchartikel in einem Wiki-Wörterbuch, dem Denktionary. Die Projekttage sind Teil eines Projekts, das von der Robert-Bosch-Stiftung im Rahmen des Programms DENKWERK gefördert wird.
(Bericht im Mannheimer Morgen



Start des DFG-geförderten Netzwerks „Diskurse – digital: Theorien, Methoden, Fallstudien“ am 15. und 16. November 2016

Mit der Eröffnungstagung am 15. und 16. November 2016 an der Universität Mannheim und am Institut für Deutsche Sprache hat das DFG-Netzwerk „Diskurse - digital: Theorien, Methoden, Fallstudien“ (Laufzeit 2016-2019) seine Arbeit aufgenommen: Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, das Programm und das Methodeninventar der Diskurslinguistik in zwei Richtungen zu erweitern: Zum einen sollen die spezifischen Beschreibungskategorien und Analysewerkzeuge für Diskurse in digitalen Medien systematisiert werden. Zum anderen sollen Methoden und Instrumente der Korpuslinguistik und Digital Methods im Hinblick auf die Anforderungen der Diskurslinguistik evaluiert und ausgebaut werden. Das Netzwerk führt insgesamt 15 Wissenschaftler von zehn verschiedenen Universitäten aus den Bereichen Diskurslinguistik, Medienlinguistik und Korpuslinguistik zusammen. Sprecherin des Netzwerks ist Dr. Eva Gredel (Universität Mannheim). Weitere Informationen zum Netzwerk unter www.diskurse-digital.de.