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Herzlich willkommen auf den Seiten der Juniorprofessur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medienästhetik!

Unsere Schwerpunkte in Forschung und Lehre umfassen die deutschsprachige Literatur des 19 und 20. Jahrhunderts, das Drama und Theater der Gegenwart sowie Gender Studies, Genretheorie und Film.

Wir verstehen die Lehre als zentralen Teil unseres akademischen Arbeitens. Neben der Vermittlung literaturwissenschaftlicher Grundlagen und kanonischer Texte der deutschen Literatur widmen wir uns auch aktuellen Fragestellungen und anderen Medien: Neben Seminaren und Vorlesungen zum Drama des Sturm und Drang, zur Biedermeierzeit oder zu Thomas Mann finden sich in unserem Lehrangebot beispielsweise auch Veranstaltungen zur Pornographie, zum Politischen Drama der Gegenwart und zur Verhandlung von Flucht in Literatur und Theater seit 2014.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Kulturpraxis: Seit 2014 setzen wir das Lehrprojekt „Kultur im Quadrat“ um. Die Seminare sind meist auf zwei Semester angelegt: Während im ersten Semester die gemeinsame literaturwissenschaftliche Erschließung des Materials im Zentrum steht, geht es im zweiten Semester darum, das Erarbeitete einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren: etwa in Ausstellungen und Installationen, in Lesungen, Podiumsdiskussionen oder poetry slams. Das jüngste Projektseminar wurde 2016 realisiert und beschäftigte sich mit dem Thema „Flucht“. Das Lehrkonzept „Kultur im Quadrat“ wurde 2016 und 2017 von der Philosophischen Fakultät für den Lehrpreis der Universität Mannheim vorgeschlagen.

 Aktuelle Forschungsprojekte widmen sich dem Werk Christoph Schlingensiefs, dem Zusammenhang von Arbeit und Autobiographie sowie den Anfängen des Mannheimer Nationaltheaters, gefördert unter anderem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und dem Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg. Dissertationen entstehen zum Werk Christian Dietrich Grabbes, zu Schiller-Adaptionen im Drama und Theater seit der Jahrtausendwende, zum Alraune-Mythos in Literatur und Film und zu Medialitätsverhandlungen im Werk Annette von Droste-Hülshoffs. Internationale Kooperationen bestehen mit Universitäten in Kanada, den USA und der Schweiz. 

Aktuelles

Dr. Eva Gredel erhält Wrangell-Habilitationsstipendium

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Tassja Weber erhält Förderung im Programm "International Promovieren in Deutschland (IPID4all)"

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Stipendiatin der Alexander von Humboldt Stiftung forscht am Lehrstuhl Germanistische Linguistik

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