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Internationales

Das Seminar für Deutsche Philologie der Universität Mannheim pflegt zahlreiche Partnerschaften mit Germanistischen Abteilungen an Universitäten im inner- und außereuropäischen Ausland. Diese Kooperationen dienen zum einen dem wissenschaftlichen Austausch: Regelmäßige Forschungsaufenthalte in Mann- heim von ProfessorInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen unserer Partnerinstitute lassen wissenschaftliche Kontakte und Forschungskoope- rationen entstehen. Im Rahmen von Gastdozenturen und Vortragsreisen von Lehrenden der Mannheimer Germanistik werden aktuelle Schwerpunkte der Forschung auch an den internationalen Partnerabteilungen präsentiert.
Daneben bieten die bestehenden Partnerschaften aber auch vielfältige Möglichkeiten für den Austausch auf Ebene der Studierenden und Dokto- randInnen. Im Fall unserer ältesten Partnerschaft mit dem Department of Germanic & Slavic Studies der University of Waterloo besteht seit kurzem sogar ein gemeinsamer Master-Studiengang.
Welche Austauschaktivitäten und welche Formen finanzieller Förderung im Rahmen der unterschiedlichen Partnerschaften möglich sind, hängt von der vertraglichen Basis der jeweiligen Kooperation ab. In der Folge finden Sie Beschreibungen der einzelnen Auslandspartnerschaften mit näheren Informa- tionen für Studierende, die an Auslandssemestern interessiert sind. Mit offenen Fragen können Sie sich jederzeit an den Auslandsbeauftragten oder an die gegebenenfalls zusätzlich angegebenen ProjektkoordinatorInnen wenden.

Joint-Degree-Masterprogramm „Intercultural German Studies“ mit der University of Waterloo, Ontario (Kanada)

Auf der Basis eines seit nunmehr 40 Jahren bestehenden Studierenden- und Dozenten-Austausches haben das Germanistische Seminar der Universität Mannheim und das Department of Germanic & Slavic Studies der University of Waterloo den Masterstudiengang „Intercultural German Studies“ entwickelt, der die internationale Zusammenarbeit in einem gemeinsamen Studiengang der beiden Partneruniversitäten verankert. Die Studierenden sind zu jeder Zeit an beiden Institutionen eingeschrieben und profitieren so von den Vorteilen beider Systeme. Damit betreten wir Neuland: Dieses MA-Programm ist das erste joint-degree-Programm zwischen geisteswissenschaftlichen Fakultäten in Deutsch- land und Kanada und wurde bzw. wird als solches sowohl vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg als auch vom Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Ausführliche Informationen zum Master „Intercultural German Studies“ finden Sie hier.

Germanistische Institutspartnerschaften mit Förderung durch den DAAD

Im Rahmen des Programms „Germanistische Institutspartnerschaften (GIP)“ unterstützt der DAAD Kooperationen zwischen Germanistischen Seminaren an deutschen Universitäten und Germanistischen Abteilungen im Ausland. Diese Partnerschaften dienen in erster Linie dazu, Forschung und Lehre an den ausländischen Partnerinstituten zu fördern, etwa indem die dort Lehrenden regelmäßig zu Forschungsaufenthalten nach Deutschland eingeladen, indem Gastdozenturen deutscher WissenschaftlerInnen an den Partnerinstituten organisiert oder indem dringend notwendige Anschaffungen (z.B. Fachliteratur oder technische Geräte für die Lehre) finanziert werden.
Es besteht aber auch die Möglichkeit, fortgeschrittene Studierende der deutschen Seite als FremdsprachenassistentInnen an die ausländischen Partnerinstitute zu entsenden. Die Aufenthalte können zwischen 1 und 6 Monate dauern und werden durch ein Einsatzstipendium vergütet. Sie können als Auslandspraktikum im Rahmen der hiesigen Studiengänge anerkannt werden. Absolvieren die AustauschteilnehmerInnen ein komplettes Semester an der Partnerhochschule, können in den dort angebotenen Lehrveranstaltungen nach vorheriger Absprache auch für das Studium in Mannheim anrechenbare Studienleistungen erbracht werden.
In welchen der bestehenden Germanistischen Institutspartnerschaften ein Einsatz von FremdsprachenassistentInnen möglich ist und welchen Umfang das dafür gezahlte Stipendium hat, hängt von der jährlich neu zu bewilligenden Förderung durch den DAAD ab und kann daher variieren. Geplant ist, dass pro Jahr in jeder GIP zumindest eine Sprachassistenz realisiert wird – i. d. R. im Herbstsemester, bei Bedarf aber auch im Frühjahrsemester. InteressentInnen können sich prinzipiell jederzeit beim Auslandsbeauftragten melden. Zu Beginn eines jeden Jahres gibt es daneben eine gesonderte Ausschreibung zu den verfügbaren Plätzen für Sprachassistenzen an allen Partnerabteilungen des Seminars. Beachten Sie bitte die Bewerbungsinformationen, die per Aushang und online bekannt gegeben werden.
Derzeit bestehen am Seminar zwei Germanistische Institutspartnerschaften mit folgenden Hochschulen, die beide von Frau Prof. Dr. Beate Henn-Memmesheimer koordiniert werden:

  • Tomsk State University (Russland): Entstanden als Forschungskooperation zwischen der Germanistischen Linguistik und dem Slavischen Seminar der Universität Mannheim einerseits sowie dem Lehrstuhl für romanische und germanische Philologie der Staatlichen Universität Tomsk andererseits wird die Partnerschaft mit der Universität mitten in Sibirien seit 2011 vom DAAD als GIP gefördert.
  • Universität Ljubljana (Slowenien): Seit 2012 wird auch diese noch recht junge Kooperation mit der Abteilung für Germanistik, Nederlandistik und Skandinavistik der Universität Ljubljana vom DAAD als „Germanistische Institutspartnerschaft“ gefördert.

Neben der Möglichkeit eines Aufenthalts als Sprachassistent/in ist bei beiden Partnerschaften im Fall eines thematisch einschlägigen Arbeitsschwerpunktes (etwa bei Qualifikationsarbeiten mit interkultureller Thematik) auch eine Mitwirkung von Studierenden und DoktorandInnen am gemeinsamen For- schungsprojekt „Sprachentwicklungen und kulturelle Differenzierungen“ (in das diese beiden, aber auch weitere ausländische Partnerabteilungen eingebunden sind) möglich und erwünscht. Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei Frau Prof. Dr. Beate Henn-Memmesheimer oder dem Auslandsbeauftragten.

Erasmus-Kooperationen:

„Erasmus“ ist der Name des seit 1987 bestehenden EU-Programms zur Förderung der Mobilität im Hochschulbildungssektor innerhalb Europas. Der Großteil der Auslandskooperationen deutscher Hochschulen sind Erasmus-Partnerschaften. Auch die Philosophische Fakultät der Universität Mannheim hat sehr viele dieser Kooperationen. Sie werden von den unterschiedlichen Seminaren der Fakultät betreut, so z.B. die Partnerschaften mit dem romanisch-sprachigen Ausland meist vom Romanischen Seminar.
Studierende der Germanistik, die an einem Erasmus-Austausch teilnehmen möchten, können sich prinzipiell für alle europäischen Partnerschaften der Fakultät bewerben, sofern am Wunschort eine Germanistische Abteilung existiert und die nötigen Sprachnachweise vorliegen. In solchen Fällen konkurrieren Sie allerdings oft mit vielen Studierenden, deren Studienschwerpunkt in der jeweiligen Fremdsprachenphilologie liegt und die darum häufig bessere Karten haben. Einen Versuch ist es trotzdem wert!
Das Seminar für Deutsche Philologie hat aber auch selbst einige Erasmus-Partnerschaften initiiert, in denen die Bewerbungen von Germanistik-Studierenden Vorrang haben und die unten aufgeführt sind.
Erasmus-Studierende erhalten im Normalfall einen von Jahr zu Jahr schwankenden Mobilitätszuschuss, der derzeit zwischen 100 und 200 Euro im Monat liegt. Die darüber hinausgehenden Aufenthaltskosten müssen selbst getragen werden. Die Bewerbung erfolgt über das Akademische Auslandsamt. Über die Vergabe der Plätze entscheiden Vertreter der Fakultätsleitung sowie der betroffenen Fächer.
Derzeit pflegt das Seminar für Deutsche Philologie Erasmus-Kooperationen mit den folgenden Hochschulen:

Austauschprogramme mit der Möglichkeit einer Förderung durch Individualstipendien oder Teaching Assistantships

Das Seminar für Deutsche Philologie pflegt zahlreiche weitere Auslands- partnerschaften und vermittelt interessierten Studierenden sehr gerne die Möglichkeit, Auslandssemester oder Praktika an den Partnerabteilungen zu absolvieren. Welche Möglichkeiten der Finanzierung der Aufenthalte jeweils in Frage kommen, entnehmen Sie bitte den Beschreibungen der einzelnen Kooperationen. Falls dazu Angaben fehlen, bedeutet das, dass die Finanzierung unter Umständen nicht ganz einfach ist. Trotzdem lohnt sich bei Interesse die Kontaktaufnahme mit dem Auslandsbeauftragten.

Nordamerika

  • University of Waterloo, Ontario (Kanada):   
    In der Partnerschaft mit dem Department of Germanic & Slavic Studies der University of Waterloo, die bereits seit 40 Jahren besteht, können Mannheimer Studierende im Bachelor- oder Lehramtsstudium Auslandssemester (in der Regel das Herbst- und/oder das Winter-Trimester (von September bis Dezember bzw. von Januar bis April) an der Partnerhochschule absolvieren. Die Bewerbung für die Austauschplätze erfolgt über das Akademische Auslandsamt. Bachelor-Studierende können sich beim Auslandsamt zusätzlich um ein PROMOS-Stipendium bewerben. Lehramtsstudierende können für die Zeit Ihres Aufenthalts unter Umständen eine Stelle als Teaching Assistant in Waterloo erhalten. Nähere Informationen erhalten Sie bei der Auslandsbeauftragten der Philosophischen Fakultät, Frau Julie Kiepe.
  • University of Tennessee, Knoxville (USA):   
    Seit 2006 besteht ein Austauschprogramm mit dem Department of Modern Foreign Languages & Literature der University of Tennessee. Dieses bietet Master-Studierenden und Lehramtsstudierenden im Hauptstudium die Möglichkeit, ein komplettes Studienjahr in den USA zu verbringen. Die Bewerbung für die Austauschplätze erfolgt über das Akademische Auslandsamt. Die ausgewählten KandidatInnen erhalten in Knoxville eine Stelle als Teaching Assistant. Nähere Informationen erteilt der Auslandsbeauftragte.
  • University of Virginia, Charlottesville (USA):   
    Der Austausch im Rahmen der Kooperation mit dem Department of Germanic Languages & Literatures der University of Virginia richtet sich an Doktorandinnen und Doktoranden. Der Kontakt wurde initiiert vom Lehrstuhl Neuere Germanistik II. Bei Interesse wenden Sie sich am besten direkt an Herrn Prof. Dr. Jochen Hörisch.


Südamerika:

  • Universidad Nacional de Colombia, Bogotá (Kolumbien)   
    Departamento de Lenguas Extranjeras
  • Universidad de Los Andes, Bogotá (Kolumbien)
    Departamento de Lenguajes y Estudios Socioculturales     
    An beiden Partnerabteilungen sind prinzipiell für Studierende aller Studiengänge Studienaufenthalte und Praktika als SprachassistentInnen möglich. Allerdings ist es gerade im Fall der Praktikumsaufenthalte derzeit schwierig, eine finanzielle Förderung aufzutun. Melden Sie sich bei Interesse beim Auslandsbeauftragten.

Asien:

  • Universiti Putra Malaysia, Selangor   
    Im Rahmen der Kooperation mit der Faculty of Modern Languages and Communication der Universiti Putra Malaysia bietet sich fortgeschrittenen Studierenden aller Studiengänge die Möglichkeit, an der Partnerhochschule ein Praktikum als FremdsprachenassistentIn von 1 bis 6 Monaten Dauer zu absolvieren. Ein reiner Studienaufenthalt ist an unserer malaysischen Partnerabteilung nicht möglich, parallel zum Praktikum können allerdings einzelne in Mannheim anrechenbare Lehrveranstaltungen absolviert werden.
  • Staatliche Universität Jerevan (Armenien)   
    Auch in dieser Kooperation mit dem Lehrstuhl für Deutsche Sprache in Jerevan besteht für fortgeschrittene Studierende aller Studiengänge die Möglichkeit zu Praktika als SprachssistentInnen von variabler Dauer. Reine Studienaufenthalte in Jerevan sind nicht möglich.

Europa:

  • Marmara-Universität Istanbul (Türkei)   
    An der Abteilung für Deutsche Sprache und Literatur der Marmara-Universität, mit der wir neben der Erasmus-Partnerschaft auch einige Jahre lang eine „Germanistische Institutspartnerschaft“ hatten, können Interessierte Praktika als SprachassistentInnen absolvieren. Dafür können Zuschüsse aus dem Erasmus-Praktikumsprogramm beantragt werden.
  • Universität Sarajevo (Bosnien-Herzegowina)   
    Mit der Abteilung für Germanistik der Universität Sarajevo bestehen seit langem sehr enge Kontakte, die 10 Jahre lang vom DAAD in Form einer „Germanistischen Institutspartnerschaft“ gefördert wurden. Aktuell organisieren wir auch hier vor allem Sprachassistenzen in Sarajevo. Aber auch reine Studienaufenthalte sind denkbar, für die allerdings bisher aufgrund der politischen Situation Bosnien-Herzegowinas keine Erasmus-Förderung in Aussicht ist.
  • State University Tetova (Mazedonien)   
    Seit einigen Jahren bereits bemüht sich das Seminar für Deutsche Philologie darum, die Germanistik an der noch recht jungen Staatlichen Universität Tetovo im albanischsprachigen Teil Mazedoniens zu unterstützen. Auch hier sind Aufenthalte von Mannheimer Studierenden als SprachassistentInnen in Tetovo angedacht.


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